
An jenem 4. Juli gleicht die Stadt Wien erschreckend dem Wien aus dem Buch.
Ich bin sehr früh hier angekommen, und selbst um den Stephansdom sind nur wenige Menschen zu sehen. Das Café Sacher wirkt wie ausgestorben, Tische und Stühle leer und verlassen.
“Seit ich Die Arbeit der Nacht geschrieben habe”, sagt Thomas Glavinic, den ich in einem Café im 4. Bezirk treffe, “bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht auch mal an einem 4. Juli erwache und der einzige Mensch auf der Welt bin.”
Die Weg mit Thomas Glavinic durch seinen Roman beginnt zwischen der Rechten und Linken Wienzeile. Glavinic liest die ersten Zeilen aus Die Arbeit der Nacht.
Dann machen wir uns auf den Weg Richtung Stephansdom.
Die Orte, an denen die Podcast-Folgen aufgenommen wurden, lassen sich z.B. in Google Maps anzeigen, indem Sie unten auf die kleinen Symbole ![]()
![]()
)
Verfolgen Sie akustisch unseren Weg durch das menschenleere Wien des Romans.
Viel Spaß!










