
Als ich das Bild für diese Podcast-Folge bearbeite, steht plötzlich »Krieg und Leichen« riesengroß in ausgefranster Schrift auf meinem Bildschirm. Ich verharre und schaue ungläubig auf den Monitor. Woher kommt diese Schrift?
Ich bin auf die Vergrößerungsfunktion des Bildbearbeitungsprogramms geraten, und es war irgendein Antifa-Aufkleber auf dem Verkehrsschild, der da plötzlich zig-fach vergrößert wurde. Wer genau hinschaut, kann die Wörter oben erkennen.
In dieser Podcast-Folge haben wir den Naschmarkt endlich verlassen und laufen an der Wiener Staatsoper vorbei in den 1. Bezirk. Wir saßen davor übrigens wirklich am Naschmarkt, wie uns eine Hörerin und Leserin bestätigt hat.
Krieg und Leichen gibt es in Die Arbeit der Nacht nicht. Und dennoch ist die Welt menschenleer. Und dennoch bewaffnet sich die Hauptfigur Jonas.
Während wir in die touristengeflutete Kärntner Straße einbiegen, reden wir über den Gebrauch von Schusswaffen.





