Header-Inhalt über Blog
Thomas Glavinic

Das bin doch ich

 

Cover: Das bin doch ichThomas Glavinic
Das bin doch ich
Roman
240 Seiten, Hardcover
978-3-446-20912-1
Hanser Verlag
EUR 19,90

Buch bestellen
E-Book bestellen
Zur Leseprobe

 

Cover Taschenbuch: Das bin doch ich

Thomas Glavinic
Das bin doch ich
Roman
240 Seiten, Broschiert
978-3-423-13845-1
dtv
EUR 9,90

Bestellen bei dtv

 

Cover Hörbuch: Das bin doch ichThomas Maurer liest: Thomas Glavinic
Das bin doch ich
Hörbuch
4 CDs, Laufzeit: 04:53:57
ISBN 978-3-8337-2137-3
€ 22,99

 

 

Das bin doch ich ist am 25. August 2007 erschienen und war auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2007.

„Kurz nach zwölf. Mit Kopfschmerzen und pelzigem Geschmack im Mund gehe ich ins Badezimmer. Was ich im Spiegel sehe, freut mich nicht.“ Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heißt Thomas Glavinic, der Roman heißt Die Arbeit der Nacht.

Er will das, was alle wollen: Erfolg. Er hat ein Manuskript, eine Literaturagentin, Kopfschmerzen, Angst vor Hodenkrebs, viel zu viel Alkohol und zumeist unerträgliche Mitmenschen.

Und er hat auch einen netten Freund, der selbst einen Roman geschrieben hat, dessen Verkaufszahlen die Mutter unseres Autors zu dem Aufschrei bringen: „Wann schreibst du denn mal so was?“ Mit vollendetem Realismus und aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit und ihrer Verdopplung – ein seltenes, ungewöhnliches Lesevergnügen.

Thomas Glavinic hat mit Das bin doch ich einen Roman geschrieben, wie es ihn bisher kaum gegeben hat. Mit vollendetem Realismus und aberwitziger Komik spielt er ein Spiel mit der Wirklichkeit und ihrer Verdopplung; lässt keine Peinlichkeit und keinen Glücksmoment aus und schont keinen: unbelesene Stadträte, redegewaltige Redakteure, enthemmte Juroren. Dazwischen der Held, der das durchsetzen will, wozu er sich einmal entschlossen hat. Und immer wieder bleibt ihm das Entsetzen im Halse stecken: Bin das wirklich ich, der sich dort im Spiegel sieht?

 

Leseprobe: Der Anfang des Romans

Ich gehe ins Bad. Bevor ich die Unterhose ausziehe, wende ich mich vom Spiegel ab. Den Kopf starr geradehaltend, damit mein Blick
nicht doch noch auf mein Geschlechtsteil fällt, steige ich in die Duschkabine. Unter den üblichen Verrenkungen dusche ich. Beim
Rausgehen, als ich den Blick in den Spiegel nicht vermeiden kann, kneife ich die Augen zusammen. Ich recke den Hals und trockne mich ab. Die Verkrampfung löst sich erst, als ich wieder angezogen bin.

So geht das schon lange. Ich bin Hypochonder, und seit ich vor eineinhalb Jahren gelesen habe, eines der Anzeichen für Hodenkrebs
sei ein leicht geschwollener Hodensack, vermeide ich es, meine Hoden anzusehen, beim Duschen, beim Umziehen, beim Schlafengehen
sowie bei bestimmten Gelegenheiten, bei denen man eigentlich nicht anders kann, als hinzusehen. Ich kenne mich. Wenn ich meine Hoden ansehe, bilde ich mir bestimmt ein, etwas habe sich verändert. Manchmal träume ich sogar davon, ich träume von wahren Ballonhoden. Ich will das nicht, ich will nichts von Hodenkrebs hören, ich will an überhaupt keine schweren Krankheiten denken, ich ertrage das nicht, generell nicht und derzeit schon gar nicht.

Ich setze mich an den Computer, keine Emails. Nicht überraschend, wenn man bedenkt, daß ich erst vor einer Viertelstunde nachgeschaut habe. Enttäuscht bin ich trotzdem. Ich warte auf nichts Bestimmtes, aber ich hätte nichts dagegen, wenn mir jemand schreibt. Vor einer Woche habe ich meinen fünften Roman beendet. Die Arbeit der Nacht ist die Geschichte von Jonas, der eines Tages erwacht und feststellt, daß alle anderen Menschen verschwunden sind. Meine Agentin hat das Manuskript an verschiedene Verlage geschickt, und nun heißt es warten. Ich bin schlecht im Warten, deswegen mache ich schon am Nachmittag eine Flasche Wein auf.

Mir fehlt die tägliche Beschäftigung am Schreibtisch. Ich schleiche durch die Wohnung, rufe fünfmal in der Stunde Mails ab, suche nach Ablenkung. Else sagt, ich habe einen Dachschaden, ich soll mit Stanislaus spazierengehen. Sie sagt es oft, sie sagt es auch jetzt. Eigentlich hat sie recht. Sie zieht ihn an, ich ziehe mich an, und wir gehen.

Stanislaus ist zwanzig Monate alt. Ich schiebe ihn im Kinderwagen um den Block. Spannend finde ich das nicht, deshalb überlege ich, wen ich anrufen könnte. Die Finkin fällt mir ein, wir wollen sie ohnehin nächste Woche besuchen. Ich rufe an, sie klingt verschlafen.
»Habe ich dich aufgeweckt?«
»Ja.«
Ich schaue auf die Uhr, es ist vier Uhr nachmittags. Eine Weile reden wir Belangloses, daneben weist mich Stanislaus auf Kräne und
Bagger hin. Ich bitte die Finkin, in Villach für Else und mich ein Hotelzimmer zu reservieren.

Ich habe den Spazierweg unbedacht gewählt, und so kommen wir am Spielplatz vorbei. Stanislaus beginnt Theater zu machen, er will
hinein. »Da! Da!« zeigt er. Er tut mir leid, aber ich muß ihn vorbeischieben, Else soll nachher mit ihm gehen. Ich kann nicht mit ihm auf den Spielplatz, denn ich habe Angst, gegenüber irgendeinem Kind, das zu meinem Sohn böse ist, tätlich zu werden. Überhaupt sind die meisten Kinder so verwünschte Bestien, daß ich nicht einmal in die Nähe des Spielplatzes kommen will. Mir reicht schon der Anblick herumlungernder Vierzehnjähriger mit Kampfhund und Zigarette, ich könnte sie alle schlachten und ausweiden und ihre Teile in die Müllcontainer stopfen. Nicht zuletzt, wer weiß, ich bin zwar fast einsneunzig groß, aber nicht besonders kräftig, außerdem kann man in der heutigen Zeit nicht ausschließen, daß die Kids stärker sind als man selbst, und wer will schon von Kindern verdroschen werden.

»Ooo-haa!«
Ich schaue Stanislaus an.
»Ooo-haaa!«
Da war wirklich etwas.
»Oooo-haaa!«
Ich assoziiere Telefon, ich kontrolliere, ob in der Ablage des Kinderwagens das Spielzeugtelefon liegt. Es liegt nicht dort.
»Thooo-maaas!«
Ich erschrecke heftig. Es ist die Stimme der Finkin. Aber die Finkin ist in Villach, sie kann mich nicht hier in Wien auf der Straße rufen. Das bedeutet, die Stimme ist in meinem Kopf. Ich habe dreimal in meinem Leben Stimmen in meinem Kopf gehört, und es war jedesmal so furchtbar, daß ich nun kurz vor einer Panikattacke bin.
»Thooo-maaas! Reeede mit miiiir!«
In meiner Jackentasche. Die Finkin sitzt in meiner Jackentasche und spricht. Mit mir ist bald alles vorbei. Ich spinne.
…ach so, jetzt verstehe ich, schnell hole ich mein Mobiltelefon aus der Tasche, und um Geistesgegenwart zu beweisen, sage ich: »Habe ich dich aufgeweckt?«
»Thomas, bist du betrunken?«
»Nein, ich «
»Du weißt aber schon, daß du gerade bei mir ein Hotel bestellt hast?«
»Ja sicher!«
»Weiß Else, daß du mit Stanislaus unterwegs bist?«
Ich versuche ihr die Sache mit der Tastatursperre zu erklären, aber so recht überzeugt klingt sie nicht. Wir machen uns auf den Rückweg.

Zu Hause spiele ich mit Stanislaus, dann wird es Zeit, und ich ziehe mich um. An der Tür bittet mich Else, nicht zu spät nach Hause zu kommen. Ich verspreche es. Sie erinnert mich daran, daß Thomas Maurer die Lesung von Jonathan Safran Foer moderieren wird. Ich schaue sie fragend an.
»Na, weil es immer spät wird, wenn du Thomas triffst.«
»Diesmal nicht.«
»Das sagst du jedesmal.«
»Aber diesmal sicher nicht.«
»Das sagst du auch jedesmal.«

Im Rabenhof-Theater setze ich mich in eine der leeren hinteren Reihen. 150 Besucher. Für eine Literaturveranstaltung in Wien sehr viel, vor allem bei 15 Euro Eintritt. Das Weinglas muß ich unter dem Sitz verstecken, da Gläser und Flaschen im Saal nicht erlaubt sind. Ich lege die Beine über die Lehne des Stuhls vor mir. Die Kante schneidet mir in die Waden.

Drei Personen sitzen auf der Bühne: Der Moderator Thomas Maurer, der Schauspieler Nicholas Ofczarek, und der Autor selbst, Jonathan
Safran Foer. Maurer stellt dem Autor Fragen. Na bravo, denke ich, ein englischer Abend, und das mit meinen miserablen Sprachkenntnissen. Aber was habe ich erwartet? Deutsch wird der Mann nicht können, und außer mir spricht sowieso jeder unter
Vierzig perfekt Englisch. Und so ist es auch, der Autor macht einen Scherz, und alle im Saal lachen laut, denn sie müssen ja zeigen, daß sie den Witz verstanden haben, besonders zu Anfang. Ich habe ihn nicht kapiert.

Foer liest aus seinem Buch vor. Die Leute sind amüsiert und lachen und nicken. Jesusmaria, Lesungen sind ja schon auf Deutsch heikle Veranstaltungen, wo bin ich hier? Ist das ganze Land in der Lage, die Feinheiten des hier vorgetragenen Werks zu erfassen? Waren die alle als Austauschkinder in Ohio? Ich schleiche hinaus und hole mir noch Wein. Der Autor liest auf Englisch, der Schauspieler liest auf Deutsch, dann darf das Publikum Fragen stellen. Foer antwortet mit freundlicher Gelassenheit. Der Mann ist der weltweit bestbezahlte Autor unter Dreißig, schreiben Journalisten, weil Journalisten so etwas gern schreiben. Diese Gelassenheit kann aber durchaus mit Erfolg zu tun haben, wenn auch nicht zwingend mit finanziellem. Ich beneide ihn um sie,
denn in mir tobt ständig etwas, und ich frage mich, was mich eigentlich zusammenhält. Nein, ich frage mich das nicht, ich weiß es ja, es ist das Schreiben, und deswegen muß ich etwas unternehmen, ich kann nicht einfach einen Roman zu Ende bringen und eine Weile nichts tun.

Nach der Veranstaltung sitze ich in einem der roten, bequemen Fauteuils im Foyer. Maurer fragt, ob ich noch mitgehe. Ich weiß nicht, ob ich Lust habe. Ich gratuliere ihm, er hat einen ganzen Abend mit englischer Moderation durchgestanden. Er freut sich. Nicht über mein Lob, sondern weil er selbst weiß, daß er gut war.

Ein SMS von Daniel: Bin auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.
Ich schreibe zurück: Und du wirst den Preis auch kriegen.
Daniel hat gerade ein Buch veröffentlicht, das Die Vermessung der Welt heißt. Ich habe ihm prophezeit, er werde davon 80.000
Exemplare oder mehr verkaufen. Er sagt, ich spinne. Ich spinne nicht, das heißt, ich spinne schon manchmal, aber hier nicht. Und den Deutschen Buchpreis, den Preis für den besten Roman des Jahres, wird er wohl auch gewinnen. Erst gab es die Longlist: die besten 20 Titel, von einer Jury gewählt. Jetzt sind es noch 6, die Shortlist. Bei der Buchmesse in Frankfurt wird der Gewinner bekanntgegeben werden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es jemand anderer sein wird als er.

Es ist ein bißchen seltsam für mich, zuzusehen, wie Ruhm und Erfolg meines Freundes von Woche zu Woche größer werden. Vor einigen
Jahren war ich für kurze Zeit der etwas weniger Unbekannte und Erfolglose. Jetzt hat er schon 25.000 Exemplare seines neuen Buches verkauft, und ich stehe ohne Verlag da.

Thomas Gratzer, der Rabenhof-Chef, sagt, ich soll noch mitkommen. Er drängt, ich sage okay. Wir gehen zu seinem Auto. Jemand ruft ihn zurück, er soll gleich den Autor mitnehmen. Und so kommt, was ich befürchtet habe: Ich muß Englisch sprechen.

Vorne am Steuer Gratzer, im Fond Foer und ich. Weil ja irgend etwas geredet werden muß, erzähle ich meine Londoner Lieblingsgeschichte. Als ich dort die Übersetzung meines ersten Romans präsentierte, bat ich die Anwesenden um Entschuldigung dafür, auf Deutsch zu ihnen zu sprechen, mein Übersetzer werde gewiß so freundlich sein, meine Worte zu dolmetschen. Ich redete also über mein Buch, dann nickte ich meinem Übersetzer zu. Er entschuldigte sich, er könne nicht. Sein Sprechdeutsch sei leider schlechter als sein Lesedeutsch.

Foer will es nicht glauben. Aber die Geschichte ist wahr, und ich erzähle noch, wie sie weiterging. Ich mußte also den ganzen Abend vor ein paar Dutzend Journalisten auf Englisch bestreiten. Tage später las ich in einem Zeitungsartikel über die Veranstaltung den Satz: »In his reasonable but not perfect English Mr. Glavinic said…« Foer lacht wieder, winkt ab: »No no, its more than reasonable.« Ich Trottel freue mich auch noch.

Er ist vor einem Jahr schon einmal in Wien gewesen. Hat Werner Schlager interviewt, ob ich ihn kenne. Moment, du hast Werner Schlager in Wien interviewt? Ja, ob Schlager hierzulande berühmt ist. Ein großartiger Spieler. Und so unterhalten wir uns über Werner Schlager, den auch ich beeindruckend finde, während vorne Gratzer verzweifelt einen Parkplatz sucht und vermutlich nicht weiß, daß Werner Schlager Tischtennis-Weltmeister war. Er findet keine Lücke, so läßt er uns vor der Tür des Gasthauses Wild aussteigen.

Foer und ich sitzen nebeneinander. Er bestellt Fisch und Wasser, ich ein Glas Wein. Er fragt mich, ob dies eine typisch österreichische Gastwirtschaft ist. Bedauernd schüttele ich den Kopf: »Its a bit too clean and the waiter is too polite.«

Verstohlen betrachte ich die Berühmtheit neben mir. Foer wirkt besonnen, klug, geistreich. Er hat das, was Karl May ein »feines, durchgeistigtes Gesicht« nennt, und das erinnert mich nicht ganz leidlos daran, daß ich das nicht habe, daß man meinem Gesicht nicht Bildung abliest oder Geistestiefe oder Scharfsinnigkeit oder die Lektüre von Tausenden Büchern, sondern naja, irgend etwas
anderes.

Maurer stößt zu uns, nun sitzen am Tisch etwa zehn Personen Buchhändler, Verlagsleute, Mitarbeiter des Rabenhofs. Mit mir geht es schon bergab, ich beginne mich aufzuspielen. Die nette Pressefrau vom Kiepenheuer-Verlag, die den Autor betreut, bitte ich, ihren Chef, den ich einmal flüchtig kennengelernt habe, von mir zu grüßen. Sie nickt, aber gern. Von wem sie ihn grüßen lassen soll, will sie nicht wissen, aber das fällt mir erst später auf.

Maurer, der Connaisseur, sucht den Weißwein aus. Foer sagt, er bevorzugt Rotwein, will aber keine Flasche bestellen. Wir überreden ihn zu einem Glas Veltliner, er sagt, es schmeckt ihm, aber er nippt nur daran. Was ist denn das für ein Kerl, ich rede auf ihn ein wie ein russischer Bauer, er soll sich ordentlich einen ansaufen, und er lächelt und hält die Hand über das Glas. Wenigstens haben wir ihm das Erlebnis eines Nationalgetränks verschafft. Maurer ist sehr durstig (oder bin ich auch durstig?), und es kommt die nächste Flasche. Ich trinke, höre dem Gast zu, bewundere nebenbei neidvoll sein dichtes Haar und bemühe mich, nicht herumzuschreien oder andere Dinge zu tun, die einen gebildeten, wohlerzogenen jungen Mann aus den Vereinigten Staaten schockieren könnten. Was bedeutet es wohl für einen erfolgreichen amerikanischen Schriftsteller, den Coetzee und Rushdie ein Wunderkind nennen, in Wien im Gasthaus Wild zu sitzen und Wiener Literaturinteressierten beim Trinken zuzusehen?

Gegen Mitternacht, als die sechste Flasche kommt, verabschiedet er sich, er muß am nächsten Morgen nach München fliegen. A pleasure to meet you. Ich hatte auch mal eine Lesung in München, es kamen zwölf Leute.

Es wird allmählich dunkler um mich, die Gedanken werden langsamer.

Ein SMS von Else. Die chinesische Alkoholikerin aus dem Keller ist durchgedreht und läutet bei uns Sturm. Ich versuche aufzustehen, komme nicht hoch, ich schreibe zurück: Stell die Klingel ab. Sie: Wann kommst du? Ich: Bald.

Wieder verabschiedet sich jemand. Händeschütteln, hinsetzen, weitertrinken. Ich höre zu. Das Thema lautet Literaturveranstaltungen in Wien. Ich weiß überhaupt nicht, mit wem ich da rede. Ohne es selbst zu merken, ziehe ich mich aus dem Gespräch zurück. Es wird immer dunkler. Gegen zwei schaue ich auf. Gratzer sitzt da und spricht, Maurer sitzt da und spricht. Da kann auch ich nicht weit sein. Ich bin nämlich immer der letzte, der geht.

Im Taxi irgendwie ist es mir gelungen, das Lokal zu verlassen zieht es. Ich bitte den Fahrer, sein Fenster zuzumachen, er ist Ausländer und versteht mich nicht. Ich klopfe gegen meine Scheibe, will ihm damit sagen, er soll seine hochkurbeln, darauf senkt er mit einem fröhlichen Ausruf per Knopfdruck auch noch meine Scheibe. Ich gebe es auf.

Ohne mir bewußt zu machen, wie spät es ist, schreibe ich meiner Agentin ein SMS: Was Neues?