Thomas Glavinic: Das bin doch ich - Der neue Roman und der Podcast zu Die Arbeit der Nacht

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Das neue Buch

Buchcover: Das bin doch ich
Thomas Glavinic
Das bin doch ich
Roman
240 Seiten, Hardcover
Hanser Verlag
978-3-446-20912-1
EUR 19,90

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Das Buch

Buchcover: Die Arbeit der Nacht
Thomas Glavinic
Die Arbeit der Nacht
Roman
400 Seiten, Hardcover
Hanser Verlag
978-3-446-20762-2
EUR 21,50

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Pressestimmen

Zum Buch Das bin doch ich

“Natürlich macht die Lektüre auch deshalb so großen Spaß, weil man sich an den Neurosen, Überspanntheiten, Lächerlichkeiten und Liebenswürdigkeiten des Helden so ungefiltert erfreut und sich zum Beispiel immerzu fragt, wie diese sympathische Ehefrau das nur mit dem aushält … ”
Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung, 09.10.07

“Es ist große komische Kunst, wie der Autor Glavinic die Ängste, Wünsche und Neurosen seines Roman-Doppelgängers in einem pointierten, nie überdrehten Parlando-Ton notiert, als feile er an einer ans Amt für Schriftstellererfolg gerichteten Beschwerdeschrift. Es ist hinreißend, wie waghalsig hier einer mit Fiktion und Exhibitionismus jongliert. Das schönste, seltsame Wunder dieses Buchs aber bewirkt, dass einem der paranoide, glücklich verzweifelte Held nicht bloß die Lachtränen in die Augenwinkel treibt, nein: Er wächst einem wirklich ans Herz.”
Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 41/2007

“Eine lesenswerte Höllenfahrt durch die Abgründe der Alltagswelt.”
Alexander Cammann, Die taz, 22.09.07

“So ein Buch gehört sich eigentlich nicht. Ein Roman über den Literaturbetrieb, der sich und seine Leser in den lakonischen Irrwitz treibt. Wer es liest, hat über Stunden hin zu lachen. Glavinic treibt die Erzählung an den Rand empirischer Wahrscheinlichkeit. Das klingt erstens komplizierter, als es sich liest. Ist zweitens verflixt intelligent. Und enthält drittens eine Stellungnahme zum aktuellen Stand der Literatur.”
Ursula März, Die Zeit, 20.09.07

“Eine furiose Egomanie. Auf komischste Art doppelt gemoppelt ist das Buch des jungen österreichischen Schriftstellers. Es handelt von den Leiden eines Schreibenden, von der Sehnsucht nach öffentlicher Wahrnehmung und den Zumutzungen durch ihre Protagonisten, ohne deshalb eine Literaturbetriebssatire zu sein. Das könnte banal sein, wäre da nicht Glavinics virtuoser Umgang mit dem Komischen.”
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 12.09.07

“Ein überaus kluges, komisches, interessantes, kurz: lesenswertes Buch.”
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.07

“Ein kurzweiliger, komischer und durchgeknallter Roman, der tiefe Einblicke in die komplexe Psyche eines jungen, aber nicht unerfahrenen Schriftstellers verschafft.”
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 23.08.07

“Thomas Glavinic gelingt das seltene Kunststück, eine halbfiktive Figur auf der Grundlage seines eigenen, eher durchschnittlichen Lebens zum Hanswurst zu machen und dabei stilistisch auf hohem Niveau zu operieren.”
Kolja Mensing, Deutschlandradio, 21.08.2026

“Thomas Glavinics neuer Roman gehört zu jener Sorte von Büchern, bei deren Lektüre ich mich bei dem Gedanken ertappe: Das könnte ich auch. Aber ich könnte es natürlich nicht. Mir wäre es zu peinlich. Es gehört einiger Mut dazu, Familie und Freunde derartig in die Auslage zu stellen, es gehört nicht weniger Mut dazu, sich selbst ohne Schonung preiszugeben. Und es bedarf einigen Könnens, um einen leichtfüßig witzigen, scheinbar dahinsprudelnden Text so zu schreiben, dass der Leser sich die Frage nach der Machart gar nicht stellt. Humor ist schwer. Selbstironie vielleicht noch schwerer.
Glavinic - das hat er mit dem Ratgeber-Roman Wie man leben soll (2004) bewiesen - beherrscht dieses Metier.”
Daniela Strigl, Der Standard, 18.08.2026

Zum Buch Die Arbeit der Nacht

Die Presse ist begeistert: Besprechung im Spiegel von Daniel Kehlmann (Foto: Wolfgang Tischer)

“Ein wundersam großes Buch, ein Roman über das Selbst und die anderen, über Angst und Mut, über die Brüchigkeit jenes Alltags, der uns so fest zu umschließen scheint, und über die unsichere Grenze zwischen Wachheit und Traum - Thomas Glavinics Meisterstück.”
Daniel Kehlmann, Der Spiegel, 31.07.2026

“Keinen Moment lässt einen dieses Buch aus den Klauen. Dabei erweist sich Thomas Glavinic nicht nur als subtiler Choreograph der Wiederholung, sondern auch als meisterlicher Psychologe. … Es ist die hohe Schule der Literatur, mit der Thomas Glavinic Liebe und Leere auf paradoxe Art zu paaren weiss. Sein Roman bleibt am Ende weder dem Helden noch dem Leser den Trost schuldig, «Teil von etwas Grossem geworden zu sein»”
Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 15.08.2026

“Die Arbeit der Nacht ist ein kühner, ein grandioser Wurf.”
Daniela Strigl, Der Standard, 06.08.2026

“Dieser Schriftsteller ist bisher deutlich unterschätzt worden. Zeit, das mit dem fünften Roman endlich zu ändern.”
Kolja Mensing, Die Tageszeitung, 12.08.2026

“Ein großartiges Buch, düster und melancholisch. Und spannend bis zur letzten Zeile.”
Jutta Duhm-Heitzmann, NDR Kultur, 18.08.2026

“Erzähler erzählen Geschichten, Erzähler von Rang wie Thomas Glavinic erschaffen Welten, in denen wir uns verlieren. Und ausnahmsweise ist das Unbehagen während der Lektüre ein Qualitätsmerkmal.”
Ulrich Weinzierl, Die Welt, 26.08.2026

“Ein erstaunliches Experiment. 400 Seiten Roman und nur ein Mensch … Kein Romanstoff könnte langweiliger und ermüdender sein. Glavinic macht daraus ein wahnsinnig poetisches und spannendes Werk.”
Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 03.09.2026

“Ein so eindringlicher Roman über die Einsamkeit, den Wahnsinn, die Nacht und das Schweigen der Dinge, dass man selbst als ja eigentlich kühl lesender, mit Bleistift bewaffneter Rezensent mehrere Nächte hintereinander lieber mit Licht einschläft, so unsicher lässt einen dieses Buch zurück.”
Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung, 06.09.2026

“Eine Hommage an das Menschsein und nicht zuletzt an die Liebe.”
Astrid Schwarz, fm4, 06.09.2026

“Thomas Glavinic hat ein grässlich gutes Buch geschrieben. Wären da nicht seine Ängste vor dem Dunkeln, vor der Einsamkeit, es wäre niemals ein so verstörend schönes Buch wie sein neues Werk Die Arbeit der Nacht entstanden.”
Nina Berendonk, Süddeutsche Zeitung, 19.09.2026

“Der Einfall hört sich etwas großmäulig und menschheitsparabelartig an, ist aber genial. Thomas Glavinic hat den Kinderglücksalbtraum beim Wort genommen und seinen Helden Jonas einen langen, sehr beeindruckenden Roman über mutterseelenallein gelassen … Ein ungeheures Wagnis. Das sich auszahlt.”
Iris Radisch, Die Zeit, 28.09.2026

“Gelingende Literatur rührt immer an das Geheimnis der Sprache, befragt im Erzählen die Sprache: was sie kann, was sie eröffnet oder verfehlt. Das ist ihr spekulativer Schatz, den Thomas Glavinic in seinem fünften Roman zu bergen sucht. (…) In Zeiten der realitätsverfallenen Bücher mit ihren Hinterwelten kann mit der literarischen Metaphysik in Die Arbeit der Nacht jeder glücklich werden, der weiß: Nur in der Sprache gibt es etwas zu gewinnen.”
Christian Döring, Der Tagesspiegel, 15.10.2025

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