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Thomas Glavinic
Eine irrwitzige Flucht in die virtuelle Welt - Thomas Glavinic bloggt

Podcast-Folge 5: Essen beim Inder und im Roman

Am Naschmarkt (Foto: Wolfgang Tischer)

Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Aber gibt es noch eine Moral, wenn man plötzlich allein auf der Welt ist? Sehr philosophisch.

Beginnt man zu fressen, wenn niemand mehr zuschaut? Andererseits: man könnte ein 3-Sterne-Restaurant betreten, aber man könnte nie wieder ein 3-Sterne-Menü essen. Außer natürlich man wäre selbst ein 3-Sterne-Koch.

Während wir beim (weltbesten?) Inder sitzen, reden wir auch über die Essgewohnheiten von Jonas, der Hauptfigur aus Die Arbeit der Nacht.

Und wir erörtern die wirklich wichtige Frage, ob wir am Naschmarkt oder auf dem Naschmarkt sitzen. Weiß es jemand besser? Über Antworten per eMail freuen wir uns an .

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Podcast-Folge 6: Das Geräusch einer Pumpgun

Verkehrsschild in Wien (Foto: Wolfgang Tischer)

Als ich das Bild für diese Podcast-Folge bearbeite, steht plötzlich »Krieg und Leichen« riesengroß in ausgefranster Schrift auf meinem Bildschirm. Ich verharre und schaue ungläubig auf den Monitor. Woher kommt diese Schrift?

Ich bin auf die Vergrößerungsfunktion des Bildbearbeitungsprogramms geraten, und es war irgendein Antifa-Aufkleber auf dem Verkehrsschild, der da plötzlich zig-fach vergrößert wurde. Wer genau hinschaut, kann die Wörter oben erkennen.

In dieser Podcast-Folge haben wir den Naschmarkt endlich verlassen und laufen an der Wiener Staatsoper vorbei in den 1. Bezirk. Wir saßen davor übrigens wirklich am Naschmarkt, wie uns eine Hörerin und Leserin bestätigt hat.

Krieg und Leichen gibt es in Die Arbeit der Nacht nicht. Und dennoch ist die Welt menschenleer. Und dennoch bewaffnet sich die Hauptfigur Jonas.

Während wir in die touristengeflutete Kärntner Straße einbiegen, reden wir über den Gebrauch von Schusswaffen.

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Podcast-Folge 7: Durch Zeit und Raum

Buchmesse 2006 (Foto: Wolfgang Tischer)

Für eine Podcast-Folge springen wir durch Zeit und Raum. Aus aktuellem Anlass habe ich mich mit Thomas Glavinic zur Buchmesse 2006 in Frankfurt getroffen.

Seit dem 4. Juli 2006, dem Tag, an dem wir für diesen Podcast in Wien waren, hat sich einiges getan. Im Trubel der Messe unterhalte ich mich darüber mit Thomas Glavinic.

Leser und Kritiker sind überaus begeistert von Die Arbeit der Nacht. Das Schönste, was einem Autor passieren kann. Damals im Juli konnte das jeder hoffen aber niemand voraussehen.

Weil also Anlass zu Freude besteht - und weil wir natürlich unheimlich neugierig sind - verlost der Hanser Verlag 10 Exemplare des Romans Die Arbeit der Nacht, vom Autor Thomas Glavinic handsigniert.

Sie müssen uns dazu lediglich die Frage beantworten, die jede und jeden bewegt, der Glavinic’ Buch liest oder gelesen hat:

Wie die Romanfigur Jonas wachen Sie eines Morgens auf und müssen feststellen, dass über Nacht alle Menschen und Tiere verschwunden sind. Was würden Sie in dieser Situation tun?

Der Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2006, und die besten Antworten werden wir natürlich in diesem Weblog veröffentlichen. Alles weitere dazu hier.

Mit der nächsten Podcast-Folge in einer Woche beenden wir dann den Zeitsprung und kehren zurück nach Wien und in die Skybar.

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Podcast-Folge 8: Ruhig hier

7. Stock: Skybar (Foto: Wolfgang Tischer)

Zurück in Wien. Der gläserne Aufzug an der Vorderfront des Kaufhauses Steffl hebt uns förmlich aus der touristendurchfluteten Kärntner Straße heraus. Lärm und Hektik bleiben unten zurück.

Siebter Stock. Es ist ruhig auf der Terrasse der SKY Bar. Mitten im belebten Wien kommt man der Romansituation unvermittelt näher. Der Blick schweift über die Dächer der Stadt und des ersten Bezirks. Fast greifbar nah: der Stephansdom. Er wird die nächste Station unserer akustischen Wanderung sein.

Auch die Romanfigur Jonas war des Öfteren hier oben. Thomas Glavinic liest die Stelle aus dem Roman, in der sich Jonas erinnert.

Was würden Sie tun, wenn Sie plötzlich allein auf der Welt wären?

Unter allen, die uns diese Frage beantworten, verlost der Hanser Verlag 10 vom Autor handsignierte Exemplare des Romans. Einfach hier klicken und Ihre Antwort eintippen.

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